Kommunikationsformen

Hier lernst du verschiedene Kommunikationsmodelle kennen.

Zukunftsblick ins GedankenKraftWerk

Stelle dir mehrere Pulte vor.

Hier liegen schöne Postkarten, Briefpapier und verschiedenen farbige Stifte aus. Auf den Pulten liegt eine kurze Anleitung, was man hier machen kann.

Dankbarkeit ist eine Meta-Strategie für das Erreichen größeren Wohlbefindens.

Durchführung

Diese Übung hat, über die Beziehungspflege hinaus, den Effekt, positive Dinge im Leben zu bestärken und sich zu erinnern, wie eine andere Person sich um einen gekümmert hat. Das wirkt Trostlosigkeit und Einsamkeit entgegen.

Schreibe einen Brief an jemanden, der dich verändert hat. Vielleicht hast du noch gar nicht richtig Danke gesagt?

Beschreibe eine konkrete Situation für die du dankbar bist. Verwende dabei nicht mehr als 300 Wörter, sei dabei trotzdem so spezifisch wie möglich. Was genau hat die Person für dich getan? Was hat sich dadurch in deinem Leben verändert? Wie oft denkst du an diese Situation? Wie schön war die Geste und ist sie weiterhin?

Nun hast du drei Möglichkeiten um deine Dankbarkeit zu übermitteln.

  • Verabreden

    Verabrede dich mit deiner lieben Person und lese ihr deinen kurzen Brief vor. Es wird wahrscheinlich eine sehr befremdliche Situation sein. Doch das persönliche vorlesen des Briefes wird den größten Effekt in eurer weiteren Beziehungspflege zeigen.

  • Telefonieren

    Rufe die Person an, der du gerade den Brief gewidmet hast. Bitte sie, einfach kurz ruhig zu sein und zuzuhören. Lese deinen Brief vor. Auch diese Situation wird zunächst befremdlich sein, aber schon kurz nach dem Gespräch wirst du dich freuen, den Mut gehabt zu haben.

  • Versenden

    Du hast die Möglichkeit die Postkarte so schön wie Möglich zu gestalten und ihn direkt im GedankenKraftWerk an den Adressaten zu verschicken. Ganz bestimmt wird sich in ein paar Tagen jemand sehr darüber freuen.

Wissenschaftlicher Hintergund

Laut Gottman (2008) besteht die Grundlage gelingender Beziehung darin, positive Momente miteinander zu teilen und ein Klima positiver Kommunikation zu pflegen.

Positive Kommunikation ist Senden und Empfangen in Bezug auf Denken, Fühlen, Reden und Handeln unter Berücksichtigung der Prinzipien von Nächstenliebe und Selbstlosigkeit. Sie umfasst nicht nur das Sprechen sondern auch Denken, Fühlen sowie Handeln. Es ist wichtig zu verstehen, dass man die anderen und sein Umfeld nicht ändern kann, nur sich selbst. (Auhagen, 2006)

Positive Kommunikation

  • Freundlichkeit

    Kleine Gesten oder Überraschungen steigern das Wohlbefinden. Finde Gelegenheiten um im Alltag nett zu jemanden zu sein.

    (Lyubomirsky, Tkach & Sheldon, 2004)

  • Positive Resonanz

    Menschen, die positive Gefühle erleben, beziehen die Perspektive anderer Personen leichter mit ein.

    (Fredrickson, 2013)

  • Aktives Zuhören

    Aussagen des Partners spiegeln und sich dessen Zustimmung einholen, dass man ihn richtig verstanden hat.

    (Rogers, 1961)

  • Aktive konstruktive Kommunikation

    Der anderen Person aufmerksam zuzuhören und adäquat zu reagieren.

    (Gable, Reis, Impett & Asher, 2004)

  • 5:1

    Forschungsergebnisse zeigen, dass ein wesentlicher Faktor gelingender Beziehungen das Verhältnis von positiven und negativen Aussagen bei 5 zu 1 liegt.

    (Gottman & Silver 2014)

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